Jenseits des Programmes

Jenseits des Programmes

Freizeitgestaltung der TRO

Die Tage religiöser Orientierung 2019 waren wie erwartet voll von Programm und intensiver Beschäftigung mit dem von uns ausgewählten Thema. Trotz dessen gab es zwischen den Programmpunkten und den Mahlzeiten oft lange Zeiten, die es zu überbrücken galt. Neben Gesprächen, die wir führten, gibt es auf dem Jugendhof reichlich Möglichkeiten, die Zeit totzuschlagen.

Repertoire des Hauses

Da wäre zum einen der Gemeinschaftsraum: Ein Kicker- und ein Billardtisch, eine große Anlage, auf der stets auf unleise Art und Weise Musik spielte, eine (leider leere) Bar, eine halbe Küche und ein Beamer, auf dem in Gemeinschaft Handball geschaut werden konnte. Im Hauptraum „unseres“ Hauses gab es zudem einige Sofas, Tische mit Hochstühlen, einen langen Tisch auf dem „Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel“ fest aufgebaut war. Außerdem gab es einen Getränke- und einen Snackautomaten, die rund um die Uhr verfügbar waren.

Beschäftigungen außer Haus

Draußen hätte man theoretisch auch vieles machen können, nur war es uns bei -7°c dann doch zu kalt… Wäre es wärmer gewesen, hätte man Hand-, Fuß- und Basketball spielen können, aber aufgrund der Temperaturen beschränkte sich unsere äußere Aktivität auf das Minimum – ein paar Mal waren wir aber trotzdem außerhalb der Gebäude!

Die Verbundenheit… zur Außenwelt

Alle, die nicht gerade Kunden der Telekom waren, hatte es stark erwischt. Nicht nur gab es keinen Empfang zum Telefonieren, sondern war E auch noch das höchste Maß der Dinge, wenn es um Internet ging. In der hintersten Ecke meines Kopfes höre ich immer noch Telekomkunden diabolisch lachen, die sich über LTE freuten. Der Rest hatte ein schweres Schicksal, denn auf dem Land gab es nichts, aber auch gar nichts! Ein Licht in der Dunkelheit – es gibt freies WLAN! Pustekuchen! Nur Instagram und WhatsApp waren erlaubt; Snapchat, YouTube, Netflix und Konsorten wurden stumpf blockiert. Man war demnach also mehr oder weniger gezwungen, weniger als sonst das Handy zu benutzen – was in unseren Runden aber nicht wirklich ein Problem war.

Unsere Teamer

Wenn man gerade mal wieder nichts zu tun hatte und die Teamer Laura und Rosa durch das eigene Blickfeld huschten, waren diese einem Gespräch nicht abgeneigt; egal, ob es um’s Studium ging, die Arbeit auf dem Jugendhof, oder auch Privates. Die beiden hatten stets ein offenes Ohr und scheuten nicht, offen von ihrem Leben zu erzählen.

Atmosphäre untereinander

Das eindeutige Trennen des 12. Jahrgangs vom 11. Jahrgang war kaum möglich, da sich die Gruppen

anfangs untereinander kaum kannten, dies verschwamm mit der Zeit immer mehr, sodass sich am Ende

alle deutlich besser kannten. Durch das Werwolf-Spielen am ersten Abend wurde allen der ein oder

andere Lacher entlockt – auch hier haben unsere Teamer sehr aktiv mitgespielt. Durch solche und ähnliche Aktionen wurde schnell deutlich, dass zwischen uns und den Teamern keine Schüler-Lehrer-Beziehung herrschte. Es war eher eine freundschaftliche Atmosphäre – alles andere kann man genauso gut in der Schule bekommen!

Für die Zukunft…

Das Traurige an der ganzen Sache ist nun, dass wir nicht mehr als Schüler auf den Jugendhof kommen werden, weil es eben nur für Schüler gedacht ist – und die sind wir bald nicht mehr! Was uns aber trotzdem zur Auswahl steht, ist, dem Team des BDKJ-Jugendhofes beizutreten und selbst die Orientierungstage zu gestalten. Eine Überlegung wert!